FITT(ER) für: Organisation entwickeln, digitalisieren, innovieren!

Highlights & Aha-Erlebnisse aus meiner Weiterbildung

Das Ich der Generation Y angehöre (schon so ALT!?), ein „Digital Native“ bin und was es damit
auf sich hat, war nur eine von ganz vielen interessanten Informationen die ich aus der
Weiterbildung Arbeits- und Organisationspsychologie erfahren habe.

Es war schon eine ganze Zeit her, seit meinem Studium Ende 2003, vieles hat sich inzwischen
verändert, besonders auch die Art und Weise wie es uns heute möglich ist, zu lernen, zu
studieren, Wissen und Informationen zu erlangen. Ich glaube mir hat die Weiterbildung in mehrerlei
Hinsicht geholfen: Einerseits hat es mir viele theoretischen Informationen und Inputs geliefert,
ich konnte anhand der Theorie so Einiges besser verstehen, wie Lernen, Wissens-Transfer via
„Remote“ gut funktionieren kann.

Was ich hier gerne teilen möchte, sind meine persönlichen High-Lights und Aha-Erlebnisse aus
den 3 Kursen:

  • Arbeits- und Organisationspsychologie
  • Digitale Transformationen erfolgreich in Unternehmen umsetzten
  • Innovationsmanagement & Open Innovation

Jeder dieser Kurse trug für sich und in Summe auch im Zusammenspiel dazu bei, mich fitter
für meine Zukunft zu machen.

Arbeits- und Organisationspsychologie

Das sich die Anforderungen an Arbeit und somit an Organisationen schon stark verändert
haben bzw. sich weiter verändern werden, das war mir schon vor dem Kurs bewusst. Warum
jedoch die Generation vor mir bzw. die Generation nach mir warum, wie agiert, welche
Wertevorstellungen dahinterliegen, warum Ihnen etwas besonders wichtig ist und wie
wesentlich es auch ist, seine eigenen Treiber und Motivatoren besser zu verstehen, dabei hat
mich der Kurs unterstützt.

Beim Durchgehen der Unterlagen kamen mir sofort viele Erlebnisse (die einen oder anderen
auch sehr lustigen, skurrilen,) aus meinem beruflichen Alltag in den Sinn. Warum z. B. für
manche das Firmenauto, das Firmenhandy, das Einzelbüro so wesentlich sind und für andere
wiederum überhaupt keine Motivation bringen und was das für die Organisation hinsichtlich
Generationenmanagement bedeutet, wurde hier sehr gut herausgearbeitet.

Mein Aha: natürlich gehöre auch ich einer „Generation“ an – und sehe manche Dinge eben mit
meiner Brille – und es ist manchmal kaum vorstellbar, dass jemand anderes, das tatsächlich
anders sieht. Wie wesentlich es dennoch ist, sich zumindest immer wieder in Gedanken zu
rufen bzw. sich vorstellen zu können, dass wir unterschiedliche Muster, Trigger, Motivatoren
haben, kann den Arbeitsalltag und unser allgemeines Miteinander oft viel einfacher gestalten.

Das gerade in unseren Unterschieden auch ein riesiges Potential liegt, versuche ich nun noch
mehr zu beherzigen. – Danke hierfür!

Ein weiteres für mich persönlich sehr wichtiges Thema war das der
Organisationsentwicklung/des Change-Managements. Hier hat mir der Kurs die Möglichkeit
eröffnet, praktisch Erlebtes, zu reflektieren und teils sogar zu verarbeiten. Oft sagt man ja
„Learning bei Doing“ – was sicherlich auch wesentlich ist. Auf Basis meiner Erfahrung in der
Leitung eines großen Reorganisationsprojektes wäre jedoch theoretisches Wissen,
Verständnis über Prozesse, Vorgehen, Instrumente, Must haves oder no Go ́s, usw., … ein
wesentlicher Vorteil gewesen. Ich fühle mich nun für zukünftige Organisationsprojekte
sicherer und kann die gemachten „Fehler“ besser verstehen und tatsächlich Leesons Leerend
mitnehmen.

Welchen Wandel es auch an die Anforderungen an die Führungsrolle und somit an mich als
Führungskraft gibt, bzw. welche Erfolgskriterien immer größere Relevanz bekommen, wird
hier im Kurs unter Arbeit 4.0 gut thematisiert. Wie stark der Führungsstil mit den
Generationen in Wechselwirkung steht, wird in der Unterlage gut vermittelt. Der Übergang
zum Thema Digitalisierung ist hier fließend und obligatorisch. Somit auch hier der Einstieg in
meinen nächsten Kurs:

Digitale Transformationen erfolgreich in Unternehmen umsetzten

Na, ja habe ich mir am Anfang gedacht, Digitale Transformation ist ja eh in aller Munde und
ich bin ja schon mitten drin. Was soll ich hier schon großartig „Neues“ erfahren.
Digitalisierungsroadmap hatte ich schon mal eine erstellt, die neuen Begriffe und Schlagörter
sind ja auch überall diskutiert, aber wer weiß, …

Ganz FALSCH gedacht! Ehrlich gesagt, hat mich nicht nur die Aufbereitung des Skripts sehr
angesprochen (sehr gut strukturiert und übersichtlich gehalten), sondern ich finde das ich mit
diesem Kurs wirklich einen sehr kompakten Überblick über die wesentlichen Trends, die
Vorgehensweise bei Digitalisierungsvorhaben erhalten habe. Welche Herausforderungen
hierbei für den Einzelnen und für die Organisation einhergehen und welche Methoden und
Instrumente unterstützen können, haben mir besonders gut gefallen. Das ein
Digitalisierungsbestreben für Unternehmen nicht zur Falle wird, und was wesentlich ist in der
Umsetzung eines solchen Projektes, zieht sich als roter Faden durch den Kurs.

Dass ich bei weitem nicht jeden von mir bis dato in den Mund genommenen Begriff der
digitalen Welt, tatsächlich richtig verstanden habe, wurde mir immer mehr beim Durchgehen
der Definitionen und Beschreibungen klar (man kann nie genug lernen!). Auch besonders den
Blick auf die Megatrends fand ich spannend und auch hilfreich. Ich wusste auch vorher nicht,
wo man als Unternehmen schnell, gut aufbereitetet Informationen, Überblicke, Reviews von
Marktentwicklungen, Trends bekommt.

Mein Aha: Digitalisierung ist weit mehr als Systeme und Anwendungen. Digitalisierung hat
riesigen Einfluss auf unser soziales Miteinander. Fragen der Moral, der Ethik rücken stark in
den Mittelpunkt. Wie weit gehen wir als Meschen, als Gesellschaft im Umgang mit KI/AI. Ist
uns bewusst, welche Herausforderungen tatsächlich auf uns zukommen können/werden?
Diese Themen finde ich in Bezug auf Digitalisierung auch sehr wichtig und für uns alle sehr
herausfordernd!

Innovationsmanagement & Open Innovation

Welche Bedeutung Innovationen und somit das Managen von Innovationen generell hat und
vor allen auch, was sich mit Digitalisierung hinsichtlich des Innovationsprozesses in
Organisationen für Möglichkeiten aufgetan haben, stellen für mich wesentliche Kursinhalte
dar.

Ich hatte den Begriff Open Innovation vor dem Kurs glaube ich zwar schon gelesen, oder
gehört, was sich dahinter tatsächlich versteckt und noch wichtiger welchen Einfluss, diese
Möglichkeiten auf den Innovationsprozess von Unternehmen hat, wurde mir im Kurs erst
nähergebracht.

Das sich die „Unternehmens“-Grenzen damit immer mehr verschieben, dehnen und das
früher eher starre Verhältnis Kunde, Lieferant, Hersteller auch mehr und mehr verschwimmt
finde ich eines der spannenden Aspekte hierbei. Das sich dadurch neue, bessere, schnellere
Wege aufmachen um Produkte, Services und Dienstleistungen zu innovieren ist meiner
Ansicht nach nur ein Vorteil. Aber auch das durch die Einbindung von End/Lead Usern,
vielleicht Ideen umgesetzt werden, die sonst so nie eine Plattform bekommen hätten und
Menschen die Möglichkeit bekommen, dass Ihre Ideen und Erfindungen tatsächlich produziert
werden, ohne selbst ein Budget dafür haben zu müssen, sprechen für diese Entwicklung.
Das Sprichwort: „vier Augen sehen mehr als zwei“ – gemeinsam können wir mehr erreichen,
spiegelt sich im Crowdsourcing wieder. Aha aus dem Kurs für mich ganz klar: es geht immer
mehr in Richtung gemeinsames Entwickeln, Innovieren und Ausprobieren. Die Basis stellt die
Digitalisierung dar – somit schließt sich der Kreis wieder.

Durch den gesamten Kurs konnte ich auch besser verstehen, dass mit jeder industriellen
Revolution immer eine tiefgreifende, dauerhafte Umgestaltung der wirtschaftlichen und
sozialen Verhältnisse, Arbeitsbedingungen und Lebensumstände einhergeht. Und wir alle
sind mitten drinnen!

FAZIT:

Der Diplomlehrgang hätte mir schon vor Jahren gutgetan!
Klare Weiterempfehlung der Kurse!
Betreuung ist TOP!

Lehrgang: Diplomierter Lehrgang Arbeits- und Organisationspsychologie
Autor*in: Carola B.

am 30.05.2024 von Studienberatung erstellt